Ich weiß, die Überschrift ist verdammt langweilig. Aber ich hab mir so lange den Kopf zerbrochen, welcher der tollen Sprüche es würdig ist, die Überschrift von diesem Artikel zu sein. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie es alle mehr als verdient hätten. Deswegen heißt es jetzt ganz unkreativ „ROM Ostia ’09“. Und wie fang ich jetzt nach dieser umfangreichen Einleitung am besten an? Hmm.. schwierig. Ich würd sagen der Urlaub fing auf der Fahrt an. Obwohl die eigentlich nur auf negative Weise bemerkenswert war, denn hinter mir und Tina saßen 6 (!!) nerventötende Mädels zwischen 16 und 17 Jahren, die verdammt laut waren und andauernd gegen die Sitze gebollert sind. Als wir dann endlich auf dem Campingplatz „Country Club Castelfusano“ (hört sich ja schon mal vielversprechend an ) von Basti, einem der beiden Reiseleiter begrüßt wurden, kam die nächste Ernüchterung: Die Bungalows gabs nur zu viert. Und wir 3 standen da und hofften und beteten, dass wir nicht aufgeteilt werden müssen. Irgendeiner da oben im Himmel hatte uns anscheinend erhört, denn wir bekamen als Einzige einen Bungalow zu dritt. Yiey! Im Zimmer angekommen fragten wir uns dann zunächst einmal, wie man in diesen Betten denn bitteschön „safer Sex“ (den man nach Bastis Belehrung haben durfte) haben sollen könnte, da diese aussahen, als würden sie bei der kleinsten Bewegung zusammenkrachen. Naja. Auf dem „Infowalk“ (Anglizismuss is Bullshit!!;-)) erkundeten wir dann die Welt außerhalb unserer Gasse. (Gasse, weil die Terasse unseres Bungalows keinen Meter vom Bungalow gegenüber entfernt war, aber dazu später mehr.) Nachdem wir uns dann einigermaßen eingerichtet hatten, gingen wir an den Strand. Der war ziemlich überfüllt, so dass wir uns dann auf dem Stück eines Privatstrandes niederlassen mussten. Da kamen wir auch endlich dazu, ein wenig Schlaf von der vergangenen Nacht nachzuholen. Zurück auf dem Campingplatz erwartete uns das erste Essen des Urlaubs, was uns von da an jeden Tag verfolgen sollte: Königsberger Klöpse!:-( Kurze Zeit später ging uns dann nämlich auf, dass unser Essen eigentlich jeden Tag aus den Klöpsen in einer anderen Variante bestand (lecker xD). Die erste Woche ging dann auch viel zu schnell vorbei. Wir lernten tolle Leute kennen, gingen abends ins Chill-Out , spielten Wizard, gingen mittags in den Pool und fuhren nach Rom. Rom bei Nacht war bei Weitem der schönste Ausflug; nachts mit einem leckeren original italienischem Eis am Trevibrunnen zu sitzen und den Straßenmusikern (die in Rom im Gegensatz zu hier echt noch was drauf haben) zu lauschen, ist einfach unübertreffbar!! Die 2. Woche brachte dann einige Veränderungen: Die ganzen Leute, die wir während der ersten Woche lieb gewonnen hatten, fuhren schon nach 10 Tagen wieder ab und wir warteten argwöhnisch die neuen Nachbarn ab. Wer sollte die letzten übertreffen können?! Außerdem war es sehr witzig, dass wir jetzt zu den „Alten“ gehörten, die schon eine Woche da waren. Keine Ahnung, womit wir es uns verdient hatten, aber die neuen Nachbarn waren dann mindestens genauso cool wie die alten und wir hatten unheimlich viel Spaß zusammen. In dieser Woche standen dann an Ausflügen noch der Vatikan (wir haben Buddha gesehn!!) und die Blanco Beach Party an. Außerdem wurde es für unsere „Partyritze“ (die aufgrund unserer künstlerischen Veranlagungen umbenannt wurde in „Petit Montmatre“), dass wir fast täglich eine Flasche Sekt bei allen möglichen Angeboten gewannen. Aber auch diese Woche war viel zu schnell vorbei. Mit der Einführung des SPONTANEN APPLAUS! sicherten wir uns noch ein paar Rabatte für nächstes Jahr, dann gings nach Hause. Todtraurig verabschiedeten wir uns in Mannheim von unseren neuen Freunden, bauten noch einen kleinen Unfall und fuhren wieder zurück ins schönste Bundesland der Welt.
PS: Das Video unten drunter zeigt Lukas, der das schönste Tier der Welt zeichnet. Die Stimmen im Hintergrund gehören Tina, Marcel und mir.
PPS: Fragt mich nich, was das für ein gemauze am Anfang ist, ich habe keine Ahnung!
Gestern hatten wir einen wunderbaren Messdienertag. Obwohl unser lang geplantes Programm in Wasser fiel, ist es uns gelungen, alles gut über die Bühne zu bringen. “China” war das Motto, und “Die Peking Akte” unser Vorbild. Als Dedektivgruppen mussten die Kinder Aufgaben bewältigen um die Hinweise der Zeugen zu bekommen, die den (nicht) Täter gesehen hatten, der das geheime Glückskeksrezept geklaut hatte. Dazu mussten sie z.B. im Schönheitssalon bei Miss Mey Kap Masken bemalen, beim Weisen Mann ein Rätsel lösen, in der Wäscherei bei Mr. Put Sing einen Kimono bemalen und so weiter.. Weil wir wegen dem “leichten Nieselregen” alles nach drinnen verlegen mussten, fielen die langen Wege weg und wir waren 2 Stunden früher fertig, als geplant. Deswegen fingen wir dann an “All die wo” zu spielen Sehr witzig. Das nächste Spiel war auch genial: Wir rückten fast ne halbe Stunde Stühle durch die Gegeng, bis wieder alle nen Platz hatten. Dann saßen wir im Grünen bzw. Schwarzen, Bunten und was sich die kreativen Kinder noch so alles ausdachten. Aufgrund Trotz einiger Verständigungsschwierigkeiten (aus Niels wurde Jens und aus Lisa Martin ) wars klasse. Danach endete der offizielle Teil mit der Messe, in der die neuen Messdiener eingeführt wurden.
Im inoffiziellen “Ausklingen” danach saßen wir Gruppenleiter noch bis um 11 zusammen ums Lagerfeuer, aßen und legten uns beim Fußballspielen auf der nassen Wiese ab. Nicht selten hörte man Ausrufe wie “Kaaarl, das tötet Leute!“ oder “Bella, Bella, Bella…” Nach 11 überfielen wir dann noch Vickys Küche und schauten uns da “Achmed – the dead terrorist” an. Alles in Allem: Genialer Tag!
Erst mal kam Anja (meine Klarinettenlehrerin & Dirigentin) zu mir, und wir haben fast ne ganze Stunde lang improvisiert was das Zeug hielt. Das hat nicht nur unglaublich viel Spaß gemacht, sondern hat sich auch noch ziemlich gut angehört. Dann gings in die Altstadt, wo schon relativ viele Leute auf mich und Tina im Irish Pub warteten. Irgendwann landete dann noch ein halbes Glas Guinnes auf meiner Hose und über dem Songbook des Irish, wodurch wir uns bei der Bedienung ziemlich unbeliebt machten. Als die Hälfte der Leute, mit denen wir da waren, sich verabschiedet hatte, trauten Sonja und ich uns dann auch auf die Bühne und sangen „Obviously“ von McFly. Um 11 Uhr war der 1. coole Abend des Wochenendes dann auch schon vorbei.
Freitag.
Der Vor mittag ist nicht besonders erwähnenswert, aber um 18 Uhr begann dann wieder ein grandioser Abend. Janna und ich hatten nämlich 12 Leute zusammengetrommelt, mit denen wir mal in einer Grundschulklasse waren und ein paar von ihnen hatten wir seit 6 Jahren nicht mehr gesehen. Dementsprechend lustig gings dann zu. Unsere ehemalige Erzieherin freute sich so uns zu sehen, dass sie uns 7 Pizzen spendierte und auf unser Wiedersehen öffneten wir eine Flasche Sekt. 1 Stunde später auf dem Weg in die Altstadt verließen uns auch schon wieder 3 Leute, und mit den restlichen 9 irrten wir mehr oder weniger ziellos durch die Kneipen und ließen ein ziemlich mieses Foto machen . Etappenweise gingen die Leute dann nach Hause und letzten Endes waren wir nur noch zu 5. (Schon wieder um 11) War dann Abend Nr. 2 beendet.
Samstag.
Abend 3/3. Allerdings fing dieser schon um 16.30 an und am Anfang sah es nicht gerade nach einer nennenswerten Party aus, denn es fehlten noch ca. 10 Leute, Getränke, Musik und Stimmung. Aber das alles kam dann doch noch gegen 7 Uhr. Lauras Oma, die auf dem Balkon gesessen hat, ist beinahe aus den Latschen gekippt, als auf einmal der Garten in eine Disko verwandelt wurde. Vor allem als die Nebenmaschine angemacht wurde, dachten wir, sie ruft gleich die Eltern an und dann ist Schluss, doch glücklicherweise ist das nicht passiert. Zumindest nicht solange ich da war. Wundersamerweise hab ich heute keine Lungenentzündung, obwohl ich irgendwann gegen 9 noch für gefühlte 30 min im eiskalten Pool war. Aber ich lebe noch, bin grad extrem gut gelaunt und freu mich auf das nächste Wochenende!
Das es nicht erst seit kurzem eine neue Hauptperson bei der beliebten Kinderserie “Löwenzahn” gibt, ist ja schon länger bekannt. Exklusiv kann jetzt jedoch enthüllt werden, dass es sich dabei um einen erfolgreichen Sänger namens Peter Fox handelt (rechts)! Von seinem geheimen Doppelleben als Fritz Fuchs wusste die Welt bis jetzt jedoch nichts. Unter dem Licht dieser Erkenntnis bekommen seine Lieder eine völlig neue Bedeutung: Wollte er mit seinem Verkaufshit “Schwarz zu Blau” in Wirklichkeit nur Kindern von dem Übergang von Nacht zu Tag erzählen?
Schöner Gruß an Vicky, hier ist der Songtext von DEM Lied des gestrigen Abends: Die Spitzmaus Adelheid (Nicht Agathe! )
Ok, Themenwechsel. Wusstet ihr schon, was man alles für eine schlechte Casting-Show wie DSDS braucht?
1 Blondine, die sich zum Depp des Landes macht. (z.B. Sarina, bei Germany’s next Topmodel)
1 Mädchenschwarm, der nicht zugeben darf, dass er in Wirklichkeit ne Freundin hat, damit ganz viele Mädels wegen ihm die Sendung schauen bzw. anrufen.
1 Zicke, die alle gegeneinander aufhetzt um die Show nicht langweilig werden zu lassen.
1 Favoriten, der schon ab der 1. Show feststeht damit man wenigstens so tun kann, als würde es um Gesang gehen.
1 Schwuler, der letztendlich nur allen auf den Geist geht, aber den man nicht rausschmeißen kann, weil er immer mal wieder für Aufsehen sorgt.
Heute war ich ein tatkräftiger Betreuer bzw. Tellerwäscher am Kinderbibeltag in Altforweiler. Um 9 gings los mit Aufbauen, bis um 10 als die Kinder kamen. Dann, nach einer kurzen Einführung ins Thema (“Der Apostel Paulus”), wurden Workshops gebildet. Mein Workshop bestand aus 14 kleinen, nervigen Kindern und 2 anderen Betreuerinnen und wir bastelten mit unseren Schützlingen kleine Schiffe aus Holz, die sogar schwimmen konnten. (Man konnte das mit Paulus assoziieren, da er früher viele Reisen per Schiff unternommen hatte.) Ein großer Teil des Vormittags bestand letzendlich aus Einlegen der neuen Sägeblätter, die immer wieder unter mysteriösen Umständen kaputt gingen. Um halb 1 war dann erstmal Mittagessen angesagt. Da bekam ich dann auch Unterstützung in Form von Sarah .
Nach dem Essen ging’s an den Abwasch. Über 60 Becher und 120 Gabel und Löffel wurden von uns gereinigt. Dann gingen wir zurück zu den Kindern und den inzwischen geklebten Schiffchen. Wir mussten also Schiffe und ihre Besitzer vor dem Untergang bewahren, indem wir immer wieder falsche Nägel einschlugen und Leim auftrugen. Viel schwieriger war es jedoch, einen Haufen hyperaktive 3. und 4. Klässler dazu zu bringen, sich kreative Fürbitten für den anschließenden Gottesdienst auszudenken. Während Kaffee & Kuchen wurden Sarah und ich wieder einmal in unsere Ecke verbannt, wo wir in den Genuss kamen, den anderen Betreuern Kaffe auszuschenken. Danach durften wir draußen bei den Kids Aufsicht führen. Im Klartext hieß das einen Ball aus einem benachbarten Feld und Kinder vom Dach der Garage zu fischen, eine Streiterei wegen einem Springseil zu beenden und mit anderen “Schweinchen in der Mitte” zu spielen. Dann wurde der Gottesdienst vorbereitet und alle Kinder zeigten stolz ihre Schiffe, Tücher, Taschen und Ikonen, die sie in den Workshops hergestellt hatten. Nach meiner 5. feierlichen Messe in 7 Tagen, statteten Sarah und ich Dominik und Niels einen Blitzbesuch ab, um danach wieder zu Pizza und Sekt ins Pfarrhaus zurückzukehren.
Alles in Allem ein langer, ermüdender und toller Tag.
Vor ein paar Wochen habe ich ja mein Jahresprogramm gebloggt, und jetzt muss ich sagen, dass sich seit dem 2 kleine Programmänderungen ergeben haben, sowohl eine positive als auch eine negative.
Zuerst die negative: Leider leider leider muss ich auf den Europapark mit den Messdienern verzichten.
(Jetzt das Positive:) Der Grund dafür ist jedoch umso erfreulicher, denn ich fahre mit 3 Klassenkameraden für eine Woche nach Málaga!! Und das auch nur, weil die anderen und ich uns bereiterklärt haben, hin und wieder einen Artikel auf dem Blog des SGS (Ohja, es ist schon unheimlich viel drauf!!) im Rahmen des “Comenius Projektes” zu veröffentlichen.
Das Beste daran ist, dass ich dann insgesamt 2 Wochen schulfrei habe, weil in der darauf folgenden Woche unsere Klasse nach Paris fährt. Außerdem klappere ich so in wenigen Monaten 3 Europäische Metropole ab: Málaga, Paris und zu guter letzt ROM!
Heute fand das Schüler-Schüler-Fußballtunier (nicht zu verwechseln mit dem Schüler-Lehrer-Turnier) an unserer Schule statt. Die Mannschaft unserer Klasse, die ursprünglich aus 8 Leuten bestand, hatte sich im Endeffekt wegen mysteriöser Arztbesuche auf 4 Spieler minimiert. Davon wollte eine ursprünglich nur als Ersatzspielerin mitmachen und einer wäre kurz vorher noch abgehauen, weil er schmeeeeerzhaften Muskelkater hatte. Laura, Ich, Jonas und Christian fingen dann also als kleinste Mannschaft an zu spielen und verloren das erste Spiel auch mit 4 zu 2. Dann hatten wir ein Spiel Pause. Unser nächstes Spiel war deutlich besser, denn obwohl wir gute Fußballer gegen uns hatten, gewannen wir mit 2:0. Laura hatte sich als wunderbare Torhüterin etabliert und schleuderte ankommenden Bällen einen Karate-Kick entgegen. Total außer Atem traten wir dann das Halbfinale direkt danach an. Das Endergebnis muss nicht unbedingt erwähnt werden… Nach dem Elfmeterschießen hatten wir dann den wunderbaren 4. Platz erobert. Obwohl wir nur 1 von 3 Spielen gewonnen haben, wären wir garantiert Sieger der Herzen geworden, wenn das irgendjemand gewürdigt hätte: Als kleinste Mannschaft, mit wenig Pause und ohne Auswechselspieler haben wir 2 Berge in die Knie gezwungen (und das meine ich wortwörtlich!!) und sogar eine gelbe Karte kassiert. Langweilig war es also ganz sicher nicht. Immerhin haben wir so die Ehre unserer Klasse gerettet!
Obwohl ich im Moment schon echt kaputt und müde bin, muss ich doch noch mal loswerden, warum ich grade vor Vorfreude durchs Zimmer hüpfen könnte, wenn meine Beine nicht so wehtun würden..
Die nächste Zeit wird einfach genial. Chronologisch sieht das Ganze so aus:
Europapark Rust. Das wird natürlich fantastisch. Ich muss nur noch jemanden finden, der mit mir auf die Silver-Star geht. Aber irgendjemand gibts bestimmt..
Danach kommt glaub ich Paris mit der Klasse. Und nach unserem Klassenlehrer erwartet uns dort nicht nur eine nächtliche Schiffsrundfahrt, sondern wir können auch “Bumsen”.. (unser Lehrer hat sie nicht mehr fix )
Es folgen in den Sommerferien 17 Tage Rom mit Laura und Tina und das wird mit Sicherheit grandios.
Und dann kommen die genialen Herbstferien: 10 Tage Hattgenstein mit den Messdienern. Da ist Spaß und gute Stimmung ja schon vorprogrammiert, auch wenn sich gewisse Leute bereits als Betreuer aufspielen.
Alles in Allem wirds garantiert ein wahnsinnig geiles Jahr!
Den hatten Tina und Ich gestern. In der coolsten Kneipe der Altstadt, im Irish-Pub, war nämlich Karaoke-Abend. Es gab Bücher mit über 9950 Liedern, die man sich aussuchen konnte um sie dann am Mikro zu trällern. Und es gab wirklich alles. Von den Pussycat Dolls über Schlager bis zu Meat Loaf.
Leider waren es noch nich genug Killkenny-Colas für Tina, um mit mir zu singen. Von daher ließen wir uns lieber von den mehr oder weniger guten Amateur-Sängern beschallen. Hauptsächlich waren es Kerle, die nix als den Refrain mitgrölen konnten, aber es gab auch ein männliches Duett das ne richtig gute Version von “In the end” von Linkin Park hingelegt haben und ein Mädel, dass fast so gut wie Mellissa Etheridge selbst “Like the way I do” gesungen hat.
Diesem Abend hab ich nun also meinen Lieblings-Pub und mein neues Lieblingsgetränk zu verdanken.